Urheberrecht
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Copyright-Hinweis zu den
von Maren Hövel
geschriebenen Songtexten
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Alle Rechte vorbehalten.
Pastiche
(§ 51a UrhG)
Mein Song ist ein Bilderbuchbeispiel eines Pastiches.
Überblick:
Ein Pastiche ist eine stilistische Nachahmung eines bereits bestehenden Werks in wertschätzender Art und Weise (u. a. Hommage).
Historisch Pasticcio: Musikalisches Werk, das aus bereits existierender Musik verschiedener Komponisten oder aus verschiedenen Werken eines Komponisten zusammengestellt ist.
Eine Auseinandersetzung mit dem Werk muss vorhanden sein, ein schöpferischer Mehrwert.
Urheberrechtliche Einordnung meines Werks
Musikvideo und Song
Happy Birthday Lovely Marilyn
Thanks Lovely Marilyn
Geburtstagsständchen für Marilyn Monroe
zu ihrem 99. und 100. Geburtstag.
- Geburtstag: 1. Juni 2025
- Geburtstag: 1. Juni 2026
Künstlerische Intention
Ist es nicht Zeit, dass Marilyn Monroes weltberühmtes Geburtstagsständchen für John F. Kennedy einmal jemand für sie selbst singt? Und dabei in den Köpfen der Welt mit dem “Dumb-Blonde-Pinup-Bild” aufräumt?
SMART MARILYN ist der Projektname für die Aufwertung der Reputation Marilyns: Sie übersprang die 7. Klasse, trainierte bei den 3 weltbesten Schauspieloaches der drei weltweit bedeutenden Strömungen (Strasberg, Chekhov/Stanislawski, Lytess/Reinhardt (Jedermann)), gründete ihre eigene Filmproduktionsfirma und wurde für ihre erste Eigenproduktion (Bus Stop) sofort für den Golden Globe nominiert. Diese Leistungen sind Weltklasse und der künstlerischen Elite zuzuordnen. Dieses Bild verbreite ich mit meiner künstlerischen Arbeit und ist ihre Haupaussage, um Marilyns Ruf weltweit aufzuwerten.
Diese Inspiration entspricht einer klassischen Hommage mit eigener Botschaft – positiv und liebevoll.
Diese Darstellung Marilyns lässt sie noch heller erstrahlen als zuvor. Durch meine Arbeit steigere ich das Interesse an Marilyn Monroe und ihrem Geburtstag. Für alle Rechteinhaber wird es deren Umsätze – je weiter sich mein Werk verbreitet – steigern. Denn meine Darstellung macht neugierig, sich mit Marilyn nochmals tiefer zu befassen. Es ist also davon auszugehen, dass der Bedarf an Büchern, Musik und Filmen durch meine Arbeit steigt. Mein Geschenk an Marilyn – mein Geschenk an die Welt.
Subsumtion
unter das
📄 Urteil des Landgerichts Köln zur Pastichefreiheit
> Landgericht Köln, Urteil vom 28.03.2024 – 14 O 181/22, ECLI:DE:LGK:2024:0328.14O181.22.00
Im Folgenden erfolgt die Subsumtion meines Werks unter die vom LG Köln entwickelten Prüfungspunkte für § 51a UrhG, orientiert an der systematischen Darstellung durch RAin Renate Schmid (WBS Legal) in ihrer videobasierten Urteilsbesprechung, die in dem Verfahren des LG Köln die beklagte Partei vertrat.
Quelle:
yt Kanal “WBS – Die Experten”
Video von RAin Renate Schmid
https://www.youtube.com/watch?v=ARHt2tfM-Hc
Das Gericht prüfte:
1.
Ist es
a)
eine erlaubnispflichtige Bearbeitung oder
b) so weit weg vom Original, dass es eine freie Bearbeitung darstellt (§ 23 UrhG, Abs. 1, Satz 2)?
zu a)
Neuer Text zu einer noch nicht gemeinfreien Musik
Durch den Urheber der Musik genehmigungspflichtige Bearbeitung des Ursprungswerks
Ich hatte bei der Schöpfung meiner Texte auf die Melodie “Thanks for the memory” zunächst irrtümlich Gemeinfreiheit angenommen, weil der Komponist Ralph Rainger bereits seit mehr als 70 Jahre tot ist. Unter dieser irrtümlichen Annahme hatte ich meine Hommage am 1. Juni 2025 – zu ihrem 99. Geburtstag – veröffentlicht.
Lt. Auskunft der Gema vom 5. Juni 2025 ist der Song jedoch noch nicht gemeinfrei. Deren Begründung:
Der Texter Leo Robin ist noch nicht 70 Jahre tot. Das führt lt. Gema dazu, dass das Gesamtwerk noch geschützt sei, incl. Melodie.
Mein Einwand war zunächst: “Mit dem Texter habe ich nichts zu tun, ich schreibe ja einen neuen Text.”
Der Bundesgerichtshof bestätigte in seinem Urteil I ZR 225/12 vom 16. April 2015 die Auffassung der Gema, dass Musik und Liedtext als verbundenes Werk (§ 9 UrhG) zu behandeln sind. Auch wenn nur der musikalische Teil genutzt wird, greift man in die Gesamturheberschaft ein – und damit in den Schutz des nicht gemeinfreien Gesamtwerks.
Also durfte ich, schoss ich zunächst daraus, mein Werk gar nicht veröffentlichen und nahm die Veröffentlichung zunächst zurück. Das Video war also unpublished.
Dann wies mich am 9. Juni 2025 ein befreundeter Urheberrechtsanwalt auf den Begriff Pastiche hin. Er hatte sich mein Video angesehen und danach das Happy Birthday von Marilyn Monroe für JFK auf youtube gesucht und sagte ganz spontan: “Das sieht ja ganz anders aus.”
Ja, das stimmt, das tut es. Darauf werde ich unten im Einzelnen eingehen.
Also prüfte ich voller Hoffnung und erfreut, ob mein Werk ein Pastiche ist und ich es deshalb auch ohne Zustimmung des Urhebers veröffentlichen darf.
Vorgreifend:
Ja, das darf ich: Mein Song ist ein Bilderbuchbeispiel eines Pastiches.
Diese Prüfung mache ich mit diesem Text Schritt für Schritt transparent und nachvollziehbar.
b)
Freie Bearbeitung?
Mein Werk:
Neue Kernbotschaft:
Happy Birthday für JFK wird zu Happy Birthday für MM mit “Aufweckfaktor”: Marilyn war nicht “dumb blonde”, sondern „smart“.
Eigene schöpferische Leistung (Text) mit klarer neuer Aussage und Schöpfungshöhe.
Eigene schöpferische Leistung (Bild) mit teils neuer Aussage und Weiterentwicklung.
Eigene schöpferische Leistung (Musik), aber nur umarrangiert, ohne neue Aussage.
Entscheidend jedoch: Verbundenes Werk. Text und Melodie. Ein Urheber ist noch nicht 70 Jahre tot.
Also: Keine freie Bearbeitung.
2.
Kann mein Werk unter die Schrankenregelung (den Begriff Pastiche) fallen?
Prüfschritte des LG Köln:
1.
Es muss eine inhaltlich-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ursprungswerk stattfinden.
✅ Happy Birthday wird für neue Person gesungen
✅ Intensive Auseinandersetzung mit der Farbgebung
✅ Neue Klavierbegleitung
✅ Auseinandersetzung damit, inwiefern der Applaus zum Gänsehauteffekt beiträgt
2.
Es bedarf wahrnehmbarer Unterschiede.
✅ Neue künstlerische Aussage: Smart Marilyn, ihr Prestige fördernd, Hommage,
✅ Neuer Text für neue Jubilarin
✅ Neu komponiertes Bildmaterial im Sinne der historischen Pastiche
✅ Neue Farbgebung, nicht nur Farbvideo statt schwarzweiß, auch andere Farbgebung als bei Marilyn
✅ Dramaturgie: Das ursprüngliche Werk wollte nicht aufwecken. Es änderte nicht die Sicht auf JFK. Es war ein fröhlich, positives, dankendes Geburtstagsständchen, leicht ihn auf die Schippe nehmend mit parodistischem Anklang, auch ihm zu Ehren und ihn honorierend, auch eine Hommage, aber ohne die innere Haltung des Zuschauers zu transformieren. Mein Werk verwandelt Witz und Parodie in Erkenntnis, Motivation und Nachdenklichkeit. Es beginnt bei Bekanntem und biegt dann inhaltlich und emotional anders und überraschend ab. Motto: “Ich verkaufe den Zuschauern, was sie wollen und gebe ihnen, was sie brauchen”, nämlich ein neues Bild: Überraschend, positiv, nachahmenswert. Marilyn zum Nacheifern, eine erfolgreiche Klassefrau. Eine neue Quintessenz
✅ Ergebnis: Im Zuschauer entsteht ein neues, positiveres Bild von Marilyn und er verbleibt nicht nur gut gelaunt, sondern auch mit einem Aha-Moment, vielleicht sogar nachdenklich und inspiriert. Im Idealfall beschäftigt er sich noch einmal neu mit Marilyn und korrigiert sein Bild von ihr selbstständig weiter, erzählt anderen davon und fühlt sich zu eigenem Erfolg motiviert.
3.
Interessenabwägung: Kunstfreiheit des Pasticheschaffenden vs. Interessen des Urhebers (ideell und wirtschaftlich)
✅ Besonderer Sonderfall:
Ein „bestimmter Sonderfall“ ist keine Ausnahme, die völlig offen, unbegrenzt oder massenhaft angewendet werden kann. Es muss eine konkrete Nutzungssituation und eine bestimmte kreative Absicht erkennbar sein. Es ist ein individualisiertes Kunstwerk mit klarer Aussage:
99. und 100. Geburtstag Marilyn Monroes.
Sie war eine smarte Klassefrau mit elitärer Erfolgsgeschichte und kein blondes Dummchen.
Mein Werk stellt einen inhaltlich klar umrissenen Sonderfall im Sinne von Art. 5 Abs. 5 InfoSoc-Richtlinie dar: Es ist eine eigenständige künstlerische Auseinandersetzung mit einem historischen Popkulturereignis – und keine standardisierte oder beliebige Bearbeitung. Die mögliche Reichweite meiner Arbeit verändert ihren urheberrechtlichen Charakter nicht.
✅ Normale Verwertung wird nicht nur nicht beeinträchtigt, sondern gefördert:
Diese Darstellung Marilyns lässt sie noch heller erstrahlen als zuvor. Durch meine Arbeit steigere ich das Interesse an Marilyn und ihrem Geburtstag. Für alle anderen Rechteinhaber bedeutet das kostenloses Marketing und es wird deren Umsätze – je weiter sich mein Werk verbreitet – steigern. Denn meine Darstellung macht neugierig, sich mit Marilyn nochmals tiefer zu befassen. Es ist also davon auszugehen, dass der Bedarf an Büchern, Musik und Filmen durch meine Arbeit steigt. Liebe Rechteinhaber, es ist gern geschehen. Mein Geschenk an euch – mein Geschenk an Marilyn – mein Geschenk an die Welt.
Steigert Marilyns Bekanntheit.
Keine Konkurrenz, sondern komplementäre Produkte, die sich gegenseitig pushen (Winwin).
Wertschöpfende Hommage.
✅ Keine ungebührliche Verletzung der berechtigten Interessen:
Respektvoller künstlerischer Umgang mit Eigenständigkeit und gestalterischer Distanz, der Würde und Ruf des Ursprungswerks ehrt.
In diesem Urteil erkannte das LG Köln die Zulässigkeit einer urheberrechtlich geschützten Textverwendung im Rahmen einer didaktisch motivierten Videoarbeit nicht an – wegen fehlender eigenständiger Gestaltung und unzureichender Abgrenzung zum Original.
Mein Werk erfüllt im Gegensatz dazu beispielhaft alle vom Gericht aufgestellten Anforderungen an ein zulässigs Pastiche im Sinne von § 51a UrhG:
✔️ Eigenständige Aussage
✔️ Kein Verwechselungsrisiko
✔️ Kritisch-schöpferische Auseinandersetzung
✔️ Kein Ersatz für das Original
✔️ Klare kreative Distanz
Im Detail
1.
Musik
Ich nutze die Musik des Songs
“Thanks for the Memory” (1938)
M: Ralph Rainger
T: Leo Robin
bzw.
dessen Bearbeitung für Marilyn Monroe als Geburtstagsständchen für John F. Kennedy.
Wer die Bearbeiter waren, konnte ich nicht ermitteln. Dieses Werk fehlt in der Repertoiresuche der Gema, wie auch in der amerikanischen Nationalbibliothek, bei ASCAP (Songview) ist es insofern vorhanden, dass Marilyn Monroe als Interpretin genannt ist. Zuständiger Verlag: Sony ATV Harmony.
Indiz:
“Shazam” erkennt meine Musik nicht.
Es gibt also – trotz bewusster Anlehnung an Marilyns Geburtstagsständchen für JFK – einen klaren gestalterischen Abstand und eine Eigenständigkeit meines Werks.
Mein Text im Video ist vollständig neu, denn ein Geburtstagsständchen für JFK funktioniert nicht für MM – ich kann ja schlecht für sie “thanks Mr. President” singen.
Beibehalten habe ich
- das Danke (“Thanks Mr. President” wird zu “Thanks lovely Marilyn”)
- und die Aufzählungsstruktur.
- sowie am Ende “we thank you so much”.
You were so amazingly smart
Smiled warmly from your heart
As actress you shone so brilliantly
Made us laugh and won lots of awards.
Entscheidend ist der Schlusssatz, in welchem ich das berühmte Dankeschön JFKs weiterverarbeite und mein Publikum nachdenklich und ganz neuer Erkenntnis, tief berührt nach Hause gehen lasse.
Vergleich der Schlussworte:
JFKs Worte im Originalvideo vs. Worte der fiktiven “Marilyn” Figur Video
JFK: scherzhaft dankend, leicht parodistisch, JFK liebevoll auf die Schippe nehmend
Fiktive Marilyn: Tiefsinnig aufweckend, überraschend, nachdenklich machend:
Beide: I can now…
JFK: …retire from politics…
Fiktive Marilyn: …finally rest in peace…
Beide: …after having had your happy birthday sung to me in such a sweet wholesome way.
Fiktive Marilyn: …and you’d been seeing and acknowledging MY SMARTNESS. Thank you.
2.
Video
Vergleich:
Musikvideo
Happy Birthday Lovely Marilyn/
Thanks lovely Marilyn – Smart Marilyn
mit dem ikonischen Weltereignisses “Happy Birthday, Mr. President”, gesungen von Marilyn Monroe für Präsident John F. Kennedy
Videos darf man nicht als Diashow nachstellen, das wäre ein Plagiat.
Das jedoch tut mein Video gar nicht:
Ich zitiere ikonische Fotos Marilyns – indem ich diese Fotos – inspiriert durch Marilyn
- auf meine eigene Art und Persönlichkeit
- mit meiner eigenen Farbgebung
- mit meiner eigenen Frisur:
Ausdrücklich trage ich keine Perücke, denn Imitate wirken in meinen Augen oft inkompetent und albern. Qualität entsteht durch die Stärken der eigenen Persönlichkeit.
Dabei werde ich oft gefragt, ob ich nicht vielleicht doch eine Perücke tragen und mehr zum Lookalike werden möchte. Nein, genau das möchte ich nicht – ich möchte ja explizit, dass Maren sichtbar ist, was übrigens auch jecde Verwechslungsgefahrr ausschließt.
Ein weises Zitat dazu: “Often imitated, but never duplicated” (Mariah Carey). Nur als man selbst ist man gut, niemals als Imitat. - mit neu kombinierten Requisiten und Kleidungsdetails, die von Marilyns Fotos bekannt sind, die sie jedoch niemals zusammen auf einem Foto trug / benutzte
zunächst aufgegriffen und dann weiterentwickelt habe.
Habe ich als Diashow den berühmten Film nachgestellt?
Ausdrücklich: Nein.
Genau ein einziges Bild in meinem Video gehört grundsätzlich überhaupt zum Film: Das, wo Marilyn sich die Hände über die Augen hält, um im Scheinwerferlicht etwas zu erkennen.
Ich habe es nachfotografiert, aber aus einer anderen Perspektive als das Original. Marilyn war frontal gefilmt, ich bin von der Seite schräg / diagonal fotografiert.
Zu allen anderen Bildern:
Ich arbeite mit Hinzufügungen:
- Das ikonische weiße Travilla Kleid (The Seven Year Itch, Ubahnschacht NY) gehört gar nicht zu diesem Film
- Mein Kleid ist absichtlich keine Replik, sondern eine Weiterentwicklung durch Haute-Couture-Schneiderin Katia Convents (RTL Let’s Dance).
- Ziel war, es “angezogener” aussehen zu lassen. Bewusster Abstand von Marilyns Pinup-Status. Denn Marilyns Originalkleid besaß ein Oberteil mit typischem 50er-Jahre BH, der eine sich abmalende Brustwarze imitierte. Dies passt nicht zu meiner künstlerischen Aussage: “Smart Marilyn” benötigt einen kleinen Schuss Stil von Audrey Hepburn. Amy Greene schlug Marilyn Monroe im Dezember 1954 vor, andere BHs zu tragen. Sie setzte diese Idee nicht um – aber ich.
Alle anderen Bilder, Gesten und Motive, gehören ebenfalls nicht zu diesem Weltereignis-Film:
- Von hinten ist Marilyn kein einziges Mal im Originalfilm.
- Von hinten gibt es zwar tatsächlich ikonische Fotos dieses Abends, aber sie entstammen nicht dem Originalfilm, sondern einzelnen Fotos.
- Sie trug eine Pelzjacke, ich trage eine Stola.
- Weißen Hintergrund gibt es nicht im Originalfilm.
- Das Kleid ist bei mir übrigens rosa und bei ihr hautfarben. Sie war Farbtyp “Frühling” und konnte gut warme goldbraune Töne tragen, ich würde darin blass aussehen, denn ich bin Farbtyp “Sommer” und als solcher stehen mir kühle und silbrige Töne. Dies ist in meinem Film so umgesetzt.
- Der Film war schwarzweiß, mein Video ist farbig.
Außerdem kombiniere ich Bildzitate Marilyns neu:
- Handschuhe hat sie zu einem schwarzen Kleid in einem Sitting mit Bert Stern getragen, nie zu diesem “Happy Birthday”-Kleid.
- Die berühmten Zitate mit den Händen vor dem Gesicht und am Kinn stammen ebenfalls aus diesem Bert Stern Fotoshooting.
(Historisch war ein Pasticcio ein Musikalisches Werk, das aus bereits existierender Musik verschiedener Komponisten oder aus verschiedenen Werken eines Komponisten zusammengestellt ist. In diesem Video habe ich Fotos von Marilyn neu zusammengesetzt, mit meiner Persönlichkeit verändert und teils eine neue Aussage hinzugefügt, die Marilyns Reputation nicht nur honoriert, sondern sogar verbessert (Bilder mit Buchcovern (wird an anderer Stelle veröffentlicht, nicht in diesem Video)).
Hinzu kommt mein selbstgeschriebener Songtext.
Diesen Text kann man im Video mitlesen (Lyrics-Video zum Mitsingen).
Conclusio
Zusammen ergibt sich eine künstlerische Laudatio
Mein Video stellt nicht den Originalfilm nach.
Ich verwende Fotos, Farbgebung, eigene Perspektiven, eigene Mode – und kein bewegtes Bild, also streng eine Dia‑Show.
Das Video erfüllt damit die Kriterien des § 51a UrhG, weil
- das Original erkennbar bleibt,
- aber eine deutliche kreative Eigenleistung hinzu kommt,
- die Aussage klar anders ist (Lob statt reiner Reproduktion).
Der Bundesgerichtshof (BGH) erkennt Pastiche als wichtige Ausdrucksform künstlerischer Auseinandersetzung an:
Der BGH hat in einem Verfahren zur Verwendung urheberrechtlich geschützter Inhalte den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um Klärung gebeten, wie der Begriff „Pastiche“ auszulegen ist (§ 51a UrhG). Der Hintergrund: Die rechtliche Bedeutung von Pastiche war bisher nicht abschließend geklärt – insbesondere, ob auch neuartige Formen wie Memes, Remixe oder videobasierte Hommagen darunterfallen.
In seiner Vorlage an den EuGH betont der BGH jedoch bereits, dass solche kreativen Auseinandersetzungen – also Transformationen, Neuinterpretationen oder spielerische Bearbeitungen bestehender Werke – grundsätzlich vom Gesetzgeber gewollt sind. Der Gesetzgeber habe bewusst Raum für diese Formen künstlerischen Ausdrucks geschaffen, etwa im Sinne einer offenen Kultur- und Kommunikationspraxis.
Diese Darstellung Marilyns lässt sie noch heller erstrahlen als zuvor. Durch meine Arbeit steigere ich das Interesse an Marilyn und ihrem Geburtstag. Für alle anderen Rechteinhaber bedeutet das kostenloses Marketing und es wird deren Umsätze steigern. Denn meine Darstellung macht neugierig, sich mit Marilyn nochmals tiefer zu befassen. Es ist also davon auszugehen, dass der Bedarf an Büchern, Musik und Filmen durch meine Arbeit steigt. Liebe Rechteinhaber, es ist gern geschehen. Mein Geschenk an euch – mein Geschenk an Marilyn – mein Geschenk an die Welt im 3. Jahrtausend.
MEIN WERK IST EIN PASTICHE.
q. e. d.
Schlussworte
Meine Intention ist eine kulturelle Wertschöpfung, ein kulturelle Korrektur im Sinne einer Verbesserung.
Marilyn
Ich möchte aufwecken, damit nach hundert Jahren Marilyn Monroe in den Köpfen der Welt aus der missbrauchten “Dumb-Blonde-Pinup-Ecke” befreit und verdient in „smarter Elite“ Frieden und Respekt finden darf.
Falls sie sich selbst das Leben genommen hat, wird der Grund die schwere Traumatisierung aufgrund von sexuellen Missbrauchs gewesen sein, der sie ihr ganzes Leben lang begleitete.
Ein großes Problem für sie war das immer wieder in die sexuelle Ecke zurück gedrängt werden, zum Beispiel, als sie die Rolle der “Grushenka” spielen wollte und sie dafür verhöhnt wurde.
Wieviel hält ein Mensch aus?
Wann wird der Schmerz zu viel?
Marilyns IQ ist zwar nicht exakt beziffer-, aber messbar. Er war hoch, denn diese Korrelate messen den IQ indirekt:
- Marilyn Monroe hat die 7. Klasse übersprungen.
- Sie war jemand, der bei der internationalen Elite der Schauspiellehrer trainiert hat.
- Sie hatte eine riesige Bibliothek.
- Sie hat abends teilweise an der UCLA studiert.
- Sie hat ihre eigene Filmproduktionsfirma gegründet und mit ihrem ersten Film direkt eine Golden Globe-Nominierung erhalten. Eine beachtliche Leistung, die ihr niemand so schnell nachmacht – außerdem war sie nach meiner Recherche die erste weibliche Schauspielerin, die sich von Hollywood lossagte und begann, selbst zu produzieren. Damit war sie Pioneerin und ebnete den Weg für ihr nachfolgende Hollywoodstars.
- Sie ist nicht entdeckt worden, das ist Blödsinn. Stellen Sie es sich lieber so vor: Da stand eine Schlange von tausenden jungen Mädels, die dasselbe wollten. Haben Sie mal die Aufnahmeprüfung Schauspiel an der Folkwang-Hochschule probiert? Da werden jedes Jahr von ca. 1.000 Bewerbern 6 ausgewählt. Ich habe es mal versucht und war „zu schlecht“. Meine Schauspiellehrerin hat das relativiert, als ich in Tränen aufgelöst war, denn dort bewerben sich lauter irre gute Leute. Marilyn hat es geschafft. Nicht an der Folkwang-Hochschule, aber in Hollywood – und das ist EINE NOCH VIEL GRÖSSERE LEISTUNG.
Meine Darstellung ist ein Beitrag,
Marilyn den Respekt für ihre Tiefe und Intelligenz zurückzugeben, den sie schon zu Lebzeiten verdient hatte.
Sie war eine gebildete, strategisch denkende eigenständige, höchst erfolgreiche Frau – und dabei unglaublich liebenswert und voller Wärme für ihre Mitmenschen.
Maren
Der Titel “Marilyn by Maren” bedeutet, dass ich die Personenmarke “Maren” bin.
Meine Fotos zeigen sehr eindrucksvoll, wie ich bewusst zwar mit Stilzitaten, aber vor allem mit meiner eigenen Persönlichkeit, neuer Farbgebung (ich bin Farbtyp Sommer, Marilyn war Farbtyp Frühling) und kultureller Korrektur spiele und alles miteinander ausbalanciere. Die visuelle Sprache ist zwar von Marilyn inspiriert, aber mit klarem, eigenem Ausdruck: mein Styling, meine Haltung, mein Blick und die Farbgebung unterscheiden sich bewusst und schaffen einen eigenständigen Auftritt mit eigener Aussage.
Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht eine Perücke oder eine Frisur verwenden möchte, die aussieht wie Marlilyns Frisur. Nein, genau das möchte ich ausdrücklich nicht. Ich gehe mit meiner eigenen Frisur auf die Bühne, die mir am besten steht und hübsch aussieht. Als Maren, nicht als Marilyn.
Möge sie ruhen in Frieden
Als Christin bin ich sicher, dass Marilyn uns “von oben” zuschaut. Jeder von uns kann ihr daher seinen Beitrag zu ihrer Rufwiederherstellung schenken – sodass sie ewige Ruhe finde.
Möge Marilyn ruhen in Frieden.
Amen.
Hinweis zum wertschätzenden Umgang mit urheberrechtlich geschützten Buchcovern:
Die Auseinandersetzung mit der intelligenten, hochbegabten und oft unterschätzten Seite Marilyn Monroes ist zentraler Bestandteil dieses Projekts. Diese Intention ist durch einen Songtext dokumentiert, der als Hauptaussage des Projekts “Smart Marilyn” entwickelt, im Mai 2025 notariell beurkundet und archiviert wurde. Das Projekt zielt darauf ab, die häufig übersehene, hochbegabte und intelligente Seite von Marilyn Monroe sichtbar zu machen – anlässlich ihres 99. und 100. Geburtstags. Die Einbindung von Buchcovern in die fotografischen Arbeiten unterstreicht visuell diese Perspektive und ist Ausdruck der inhaltlichen Geschlossenheit des Gesamtwerks:
1.
Marilyn and Me von Susan Strasberg (Bantam Books, 1992):
Die Nutzung dieses Werkes ist als künstlerisches Zitat im Sinne des § 51 UrhG sowie als Bestandteil einer transformierten Gesamtkomposition im Rahmen der durch Art. 5 Abs. 3 GG geschützten Kunstfreiheit zu verstehen.
Marilyn and Me fungiert als dokumentarische Quelle einer Frau, die Marilyn Monroe persönlich kannte, als auch als Beleg des hochgebildeten Umfelds, in dem sich Marilyn bewegte, wie auch als humorvolle Anspielung auf die Auseinandersetzung der Autorin mit Marilyn. Webseitentitel “Marilyn by Maren”, Marilyn und Maren, Marilyn und ich.
Die Rechte am Originalwerk verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern. Die Nutzung erfolgt mit Respekt und ohne eigenständige kommerzielle Verwertung der dargestellten Cover. Ein Amazon-Link (ausdrücklich KEIN Affiliate-Link zur sauberen juristischen Trennung) dient der inhaltlichen Orientierung, ermöglicht interessierten Lesern den Zugang zur Quelle und kommt finanziell dem Verlag zugute.
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2.
Lee Strasberg – Schauspielen und das Training des Schauspielers, herausgegeben von Wolfgang Wermelskirch (Alexander Verlag Berlin, ISBN 3-923854-87-0):
Die Nutzung dieses Werkes ist als künstlerisches Zitat im Sinne des § 51 UrhG sowie als Bestandteil einer transformierten Gesamtkomposition im Rahmen der durch Art. 5 Abs. 3 GG geschützten Kunstfreiheit zu verstehen.
Marilyn Monroe wurde von drei der wichtigsten Schauspielströmungen des 20. Jahrhunderts geprägt: Natasha Lytess brachte die Tradition Max Reinhardts und des europäischen Bühnentheaters nach Hollywood. Michael Chekhov stand für die imaginative Vertiefung der Stanislawski-Schule. Und Lee Strasberg etablierte mit dem Method Acting eine neue, psychologisch geprägte Schauspielkunst, die bis heute weltweit Maßstäbe setzt.
Marilyn Monroe war also ausgebildet vom Who’s Who der Schauspielkunst – von den weltweit führenden Schauspieltrainern ihrer Zeit. Dies unterstreicht ihre enorme Intelligenz, ihre tiefe Ausbildung und ihre Zugehörigkeit zur künstlerischen Elite: Marilyn Monroe war eine ernstzunehmende Schauspielerin und leider wurde ihr Ruf allzu oft untergraben. Das gewählte Buchcover verbildlicht diese Zugehörigkeit zur internationalen Schauspielspitze und ergänzt die visuelle Erzählung des Projekts.
Die Rechte am Originalwerk verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern. Die Nutzung erfolgt mit Respekt und ohne eigenständige kommerzielle Verwertung der dargestellten Cover. Ein Amazon-Link (ausdrücklich kein Affiliate-Link zur sauberen juristischen Trennung) dient der inhaltlichen Orientierung, ermöglicht interessierten Lesern den Zugang zur Quelle und kommt finanziell dem Verlag zugute.
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